Autor: uprichter (Seite 1 von 3)

Unser Programm für den Sommer

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15.07.2022

20:00 Uhr

15.07.2022 20 Uhr

Patience Portefeux ist eine französisch-arabische Gerichtsdolmetscherin beim Drogendezernat, die sich auf das Abhören von Telefonaten der Drogenszene spezialisiert hat. Was sich nach einem sicheren Job anhört, wird vom Staat allerdings schlecht bezahlt. Patience wird vor ein großes Problem gestellt, als sie die Unterbringungskosten für das kostspielige Pflegeheim ihrer Mutter nicht mehr aufbringen kann. Die Übersetzerin bekommt mit, dass gerade eine Drogenlieferung auf dem Weg nach Paris ist und schafft es, die Beschlagnahmung der Drogen zu sabotieren. Sie macht sich selbst auf die Suche nach dem Stoff und wird fündig. Fortan mischt sie als begnadete Verkäuferin den Pariser Drogenmarkt auf und steigt schnell zur neuen Autorität der Szene auf.

21.07.2022 19:00 Uhr

Wittenborner Dorfgespräch

Lesung mit Andrea Röpke

21.07.2022 19 Uhr

Andrea Röpke, mehrfach preisgekrönte Journalistin, ist eine ausgewiesene Rechtsextremismus- Expertin. Sie recherchiert seit Jahren in der rechtsextremen Szene und beobachtet deren Entwicklung. In ihrem Buch „Völkische Landnahme“, stellt sie dar, wie sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen ansiedeln, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben, um die die Zivilgesellschaft zu unterwandern und rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

22.07.2022

20:00 Uhr

22.07.2022 20 Uhr

Der 80-jährige Ali Ungár stößt auf ein Buch eines einstigen SS-Offiziers, in dem dieser seine Aktivitäten in der Slowakei zur Zeit des Krieges beschreibt. Es stellt sich heraus, dass er Alis Eltern hinrichtete, woraufhin sich der Mann auf eine Rachemission begibt, auf der er allerdings nur den Sohn des SS-Offiziers antrifft: Georg, einen Lehrer im Ruhestand. Dieser ist dem überraschenden Besuch gegenüber zwar erst abweisend eingestellt, sieht in dem Gast dann aber die Chance, den dunklen Teil seiner Familiengeschichte endlich aufzuarbeiten. Die beiden beginnen eine Reise durch die Slowakei, um die noch lebenden Zeitzeigen und ihre Nachkommen aufzustöbern und mit ihnen zu sprechen. Trotz einiger Spannungen erleben die Senioren aber auch immer wieder komische Momente zusammen und finden ineinander genau die Person, die sie als Zuhörer immer gebraucht haben.

29.07.2022

20:00 Uhr

29.07.2022 20 Uhr

Ivan ist ein guter Mensch. Ein sehr guter. Fast schon zu gut für diese Welt. Deshalb nimmt sich der Dorfpfarrer in seiner abgelegenen Kirche verlorener Seelen an: kleptomanische Triebtäter, verantwortungslose Alkoholikerinnen, schießwütige Tankstellenräuber… Sie alle danken Ivan seinen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen auf ihre eigene Weise. Das Spiel funktioniert prächtig – bis Adam auftaucht, ein tumber Skinhead, der sich fest vorgenommen hat, dem Heiligenschein Satanshörner aufzusetzen. Ivan und Adam beginnen einen Machtkampf, der den Pfarrer letztendlich dazu bringt, sich auch den verdrängten eigenen Problemen zu stellen.

05.08.2022

20:00 Uhr

05.08.2022 20 Uhr

Martin ist Lehrer an einer Schule. Er fühlt sich alt und müde. Seine Schüler und ihre Eltern wollen, dass er gekündigt wird, weil sie mit der Qualität seines Unterrichts nicht zufrieden sind. Ermutigt durch eine Promille-Theorie stürzen sich Martin und seine drei Kollegen Tommy, Nikolaj und Peter in ein Experiment: Sie wollen durch Alkoholkonsum ihren Blutalkoholwert im Alltag konstant bei 0,5 Promille halten. Das Ergebnis ist am Anfang positiv. Martin hat wieder Spaß am Unterrichten und die Beziehung zu seiner Frau Trine entflammt wieder. Doch die negativen Auswirkungen lassen nicht lange auf sich warten.

12.08.2022

20:00 Uhr

12.08.2022 20 Uhr

Die afrodeutsche Ivie lebt in Leipzig und wird von ihren Freunden nur „Schoko“ genannt. Während sie auf der Suche nach einer Festanstellung als Lehrerin ist, jobbt sie im Solarium ihres Ex-Freundes Ingo. Sie ahnt nichts Böses, als sie eines Tages mit Naomi konfrontiert wird. Doch die stellt sich als ihre Halbschwester heraus, von der sie bisher nichts wusste. Nun erfährt Ivie von ihr, dass ihr gemeinsamer Vater gestorben ist und in Afrika beerdigt werden soll. Es beginnt eine turbulente Zeit, in der sich die beiden Geschwister annähern und Ivie sich mit ihren Wurzeln auseinandersetzt.

19.08.2022 bis 27.08.2022 20:00 Uhr

Sommerfilmfest

02.09.2022

20:00

02.09.2022 20 Uhr

Thomas Brasch ist als deutsch-jüdischer Emigrant in England geboren, um Anfang der 1950er Jahre zusammen mit seiner Familie in die junge DDR überzusiedeln. Seinem Vater Horst ist es vor allem daran gelegen, den neuen deutschen Staat mitaufzubauen. Doch Thomas will sich lieber als Schriftsteller verwirklichen und entdeckt dabei sein Potenzial als poetischer Rebell. Schon sein allererstes Stück wird verboten und bald darauf verliert er auch seinen Platz an der Filmhochschule. Als 1968 die Panzer der Sowjetunion durch die tschechische Hauptstadt Prag rollen, versuchen Brasch und seine Freundin Sandra mit anderen Studenten in den Straßen Berlins zum Protest aufzurufen – und scheitern. Sein eigener Vater verrät ihn an die Stasi und lässt es damit zu, dass Thomas ins Gefängnis wandert. Ohne Aussicht, auf Gehör zu stoßen, verlässt Thomas mit Katarina, der Frau, die er liebt, die DDR, um im Westen den Ruhm zu ernten, der ihm gebührt. Doch auch hier ist er weit davon entfernt, zur Ruhe zu kommen.

Deutscher Filmpreis 2022

03.09.2022 16:00 Uhr

Wittenborner Dorfgespräch

03.09.2022 16 Uhr Lesung mit Christoph Hein


Christoph Hein, einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Deutschlands und häufig als „Chronist des deutschen Ostens“ bezeichnet, liest aus einem seiner Werke, an die sich eine Diskussion anschließt. Seit seinem internationalen Durchbruch mit „Der fremde Freund“ (1982) veröffentlichte Christoph Hein eine Vielzahl von Werken, für die er mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurde. So „Glückskind mit Vater“, „Trutz“ oder „Guldenberg“. Immer beschäftigen ihn persönliche Lebenskonstellationen seiner Helden in ihrer Zeit. Christoph Hein erzählt in feinem komischen Ernst, meist in lakonischem Stil, wodurch ernste Themen Leichtigkeit und Leichtigkeit eine besondere Tiefe erhalten. Es moderiert Dr. Heike Kahl.

09.09.2022

20:00 Uhr

09.09.2022 20 Uhr

Anfang der 50er: Endel muss vor Stalins Geheimpolizei fliehen und versteckt sich in einem Küstenkaff in Estland. Um über die Runden zu kommen, wird der junge Fechter Sportlehrer an der örtlichen Schule. Während die Kinder begeistert sind von dem neuen Sport, begegnen sowohl Kollegen als auch Vorgesetzte dem Neuling skeptisch und schon bald droht Endels Tarnung aufzufliegen. Endel wird zwar von der jungen Lehrerin Kadri unterstützt. Aber auch sie kann ihrem Kollegen nicht mehr helfen, als er vor einer schweren Entscheidung steht: Soll er dem sehnlichsten Wunsch seiner Schüler nachkommen, sie zu einem Fecht-Wettbewerb nach Leningrad begleiten? Oder ist das Risiko, dort verhaftet zu werden, zu groß?

16.09.2022

20:00 Uhr

16.09.2022 20 Uhr

Der 60-jährige Issa, ein alter Fischer aus dem Gaza-Streifen ist heimlich in die geschiedene Marktverkäuferin Siham verliebt, die mit ihrer Tochter Leila auf dem Markt arbeitet. Eines Tages findet Issa in seinem Fischernetz die Statue des Gottes Apollo. Allerdings mit einem erigierten Penis. Dieser Fund ist nur der Anfang einer Reihe kurioser Ereignisse. Zunächst versteckt Issa seinen Fund. Dann merkt er, dass sich durch die Figur sein Leben verändern wird. Er findet den Mut, Siham anzusprechen.

23.09.2022

20:00 Uhr

23.09.2022 20 Uhr

Fern hat vor einiger Zeit ihren Mann verloren, aber dennoch ist sie in dem gemeinsamen Haus in Empire, Nevada wohnen geblieben. Nun hat der einzige große Arbeitgeber der Kleinstadt, dichtgemacht und es gibt keine Jobs mehr. Nicht einmal eine Postleitzahl. Fern könnte aufgrund ihrer Qualifikationen jederzeit wieder ein normales Leben führen, doch sie bevorzugt das Leben auf der Straße mit seiner Freiheit, den anderen Menschen und den vielen Bekanntschaften, die man irgendwann wiedertrifft.

30.09.2022

20:00 Uhr

30.09.2022 20 Uhr

Im Jahr 1956: Die Abiturienten Theo und Kurt sind unterwegs in Westberlin und sehen bei einem Kinobesuch in der dort gezeigten Wochenschau erschütternde Bilder vom niedergeschlagenen Volksaufstand in Budapest. Wieder zurück in der DDR wächst gemeinsam mit ihren Mitschülern Lena, Paul und Erik die Idee, während des Unterrichts eine Schweigeminute für die Opfer einzulegen. Doch sie haben unterschätzt, was sie mit ihrer kleinen, menschlichen Geste auslösen. Volksbildungsminister Lange vermutet einen politischen Akt dahinter und versucht mit allen Mitteln den Anstifter ausfindig zu machen. Doch die Klasse hält auch trotz Verdächtigungen, Verhören und Drohungen zusammen.

Am Freitag bei uns in der Kinokirche

Eine Berliner Biografie zwischen Ost und West, das Leben einer Widerständigen, die mit der Poesie ihrer Liedtexte das Politische und das Private vereint: Bettina Wegner wird oft auf ein einziges ihrer vielen Lieder, die „kleinen Hände“, und ihre Zusammenarbeit mit Joan Baez reduziert. In Lutz Pehnerts Porträt bekommt sie gebührenden Raum. Mit 21 stand sie vor Gericht, weil sie gegen das gewaltsame Ende des Prager Frühlings protestiert hatte. Sie wurde Teil einer regen Musik- und Literaturszene um Thomas Brasch und ihren Mann Klaus Schlesinger und blieb mit ihrer Kunst unbequem. Humorvoll und mit rauer Stimme erzählt sie von ihrer Zerrissenheit und von dem Bedürfnis, die Heimat in der DDR nicht aufzugeben, auch als man sie dort nicht mehr haben wollte. Ihr Lied „Über Gebote“ aus dem Jahr 1980 dient Pehnert als Leitfaden durch Wegners Leben. Er nutzt Archivmaterial aus Ost und West, Audiomitschnitte aus ihrem Prozess, Wegners eigene Worten und ihre Musik. Damit gibt der Film einem neuen Publikum die Chance, die Liedermacherin Bettina Wegner zu entdecken, die eigentlich immer nur Liebeslieder singen wollte.

Am Freitag bei uns im Kino

Ich bin Dein Mensch

Die Wissenschaftlerin Alma lässt sich auf die Teilnahme an einer Studie ein, um Gelder für ihre Forschungen zu bekommen. Bei dem Experiment soll Alma einige Wochen mit einem humanoiden Roboter verbringen, der sich an ihre Wünsche und Bedürfnisse anpasst, um der perfekte Partner für Alma zu werden. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten finden Alma und der Roboter schließlich doch zueinander. Doch Alma fragt sich, welchen Sinn es hat, sich in einen Roboter zu verlieben. Maria Schrader erzählt in dieser romantischen Science-Fiction-Komödie von einem gefährlichen Selbstversuch. Alma testet den innovativen Romantikroboter nämlich eigentlich nur, um ein Gutachten für den Deutschen Ethikrat über ihn zu schreiben. Wie menschlich ist er, muss man ihm und seinesgleichen Rechte gewähren und wenn ja, welche? Oder ist er eine gefährliche Ware, die das ohnehin von der Technik bedrohte Feld der Liebe komplett sprengen wird?

Morgen bei uns im Dorfkino:

Wem gehört mein Dorf?

Das Ostseebad Göhren gehört zu den beliebtesten Ferienorten auf Rügen. Seit Jahren geht in Göhren kaum etwas ohne den Investor Wilfried Horst. Regisseur Christoph Eder wuchs in Göhren auf. Jetzt hat er die Geschichte seines Dorfes verfilmt. In diesem Film kann sich der Zuschauer ein Bild davon machen, warum einige Personen so und andere wieder so denken, handeln, bestimmen. „Ich will nicht irgendwann nach Göhren zurückgehen und merken, dass es ein Ort geworden ist, der nur noch einmal im Jahr seinen Zweck erfüllt“, sagt Eder. „Und wo den Rest des Jahres die sozialen Strukturen nicht mehr funktionieren, weil nicht mehr genug Menschen dort wohnen, die zum Beispiel bei der Freiwilligen Feuerwehr sind.“ Wem gehört mein Dorf? ist ein Heimatfilm und ein Film über Demokratie in der Kommunalpolitik. Göhren ist überall!

Und in der nächsten Woche:

Wir machen wieder Kino

Wir eröffnen unsere diesjährige Kinosaison mit zwei sehr sehenswerten Filmen des ukrainischen Regisseurs Sergei Loznitsa. Am Krieg in der Ukraine kommt man im Moment nicht vorbei. Er bestimmt die Nachrichten und unsere täglichen Gespräche. Wir alle kennen die Fakten. Aber wie denken und fühlen die Menschen, die Putins verbrecherischem Krieg ausgesetzt sind. Wovon träumen sie? Was haben sie erlebt? Sergei Loznitsa taucht ein in die ukrainische Seele. Er erzählt Geschichten von Menschen hinter den Nachrichtenbildern. Wir zeigen zwei absolut sehenswerte Filme des ukrainischen Regisseurs, die auch schon in Cannes für Aufmerksamkeit sorgten. Wir verzichten auf das Eintrittsgeld und sammeln Spenden, um die Not der Flüchtlinge ein bisschen zu lindern.

29.04. 2022 | 20:00 Uhr

DONBASS

Wer heute „Donbass“ aus dem Jahr 2018 anschaut, der kommt nicht umhin, ihn mit den aktuellen Kriegsbildern im Hinterkopf zu sehen. Der Film erzählt uns den Donbass als einen wahnsinnigen Ort, an dem alle verrückt geworden sind, manchmal traumatisiert, manchmal fanatisiert.

„Donbass“ eröffnete 2018 in Cannes die Sektion „Un Certain Regard“ und wurde von der internationalen Presse als Meisterwerk gefeiert. Sergei Loznitsa erhielt für seine medienkritische und hochpolitische Farce den Sektions-Preis für die Beste Regie.

30.04.2022 | 20:00 Uhr

IM NEBEL

Weißrussland, November 1942: Das Land ist von der Deutschen Wehrmacht besetzt. Nach einem Sabotageakt durch Partisanen werden einige Verdächtige festgenommen und gehängt. Doch Sushenja wird unerwartet wieder freigelassen. Schnell verbreitet sich das Gerücht, dass er ein Kollaborateur der Deutschen sei. Zwei Partisanen haben den Auftrag, den vermeintlichen Verräter zu erschießen.

Der Film ist eine nachdenklich stimmende Antithese zu den groß angelegten Schlachtenepen wie „Der Soldat James Ryan“. Er ist beklemmend, substantiell und im besten Wortsinne seriös, und deshalb absolut sehenswert.

Wittenborner Dorfgespräch

zur Landtagswahl 2021 in Mecklenburg-Vorpommern

Der Bürgerverein Wittenborn e.V. engagiert sich seit Jahren für eine aktive Bürgerbeteiligung und ein besseres kulturelles Angebot in der Region.

Im Vorfeld der Bundestags- und Landtagswahlen 2021 wollen wir gerne allen Direktkandidaten unseres Wahlkreises die Gelegenheit geben, sich und ihr Programm den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen. Dazu laden wir alle Direktkandidaten unseres Wahlkreises eingeladen.

Nutzen Sie unser Angebot ihren Kandidaten kennenzulernen.

16. März 2021   19 Uhr   Dorfkirche Wittenborn

Unser Kinoprogramm

06.08.2021

Berlin Alexanderplatz

Die Neuverfilmung von Alfred Döblins literarischem Klassiker erzählt die Geschichte des jungen Geflüchteten Francis, der nach Berlin kommt, um dort ein neues Leben in Würde zu beginnen. Als er sich aber mit dem Kriminellen Reinhold einlässt, gerät er schnell in einen Strudel aus Verbrechen und Gewalt.
Trotz seiner Härte wirkt BERLIN ALEXANDERPLATZ jedoch nicht wie ein hartes Sozialdrama, sondern hat auch etwas Mythisches und sogar Träumerisches. Er schafft einen eigenen Kosmos und ist doch eine sinngetreue Umsetzung der großen literarischen Vorlage. Ein packendes filmisches Meisterwerk.

13.08.

Und der Zukunft zugewandt

DDR, 1952. Die Absprache ist unmissverständlich. Antonia Berger und ihre Tochter erhalten ein Dach über dem Kopf, die schwerkranke Tochter wird ärztlich versorgt, Antonia bekommt eine neue Anstellung. Alles, was sie dafür tun müssen, ist schweigen. Schweigen darüber, dass sie – wie viele andere Menschen – in der Sowjetunion als Gefangene der Regierung in Lagern untergebracht waren. Dass sie zur Zwangsarbeit benutzt wurden. Dass Antonias Mann erschossen wurde. Von den eigenen Parteigenossen. Das alles darf niemand in dem gerade erst „erblühenden“ kommunistischen Staat hören. Denn hier soll alles anders werden. Der Film ist nicht nur spannendes und differenziert erzähltes Geschichtskino, sondern auch ein bewegendes Drama, das durch seine brillanten Darsteller und seine kluge Inszenierung überzeugt.

20.08. bis 27.08.

Wittenborner Sommerfilmfest

GUTEN ABEND, DU SCHÖNE.

20.08.

Nur eine Frau

Der Film zeichnet das Schicksal der Deutschtürkin Hatun Aynur Sürücü nach, ihren Kampf um ein freies, selbstbestimmtes Leben gegen den Widerstand der Familie. Ihre Brüder wollen ihren Lebensstil nicht akzeptieren, immer massiver wird sie beleidigt und bedroht. Schließlich erstattet die junge Frau Anzeige gegen ihren ältesten Bruder. Die junge Frau fühlt sich zu Hause nicht mehr sicher und zieht mit ihrem Kind zu einer Freundin. Parallel versucht die Familie eine Frau für den späteren Mörder, den Bruder zu finden. In nur wenige Wochen schaffen sie es, die junge Türkin Melek (Evin) zu einer strengen Muslima zu erziehen. Sie wird Teil des Plans, den kleinen Jungen von Hatun nach ihrem Tod zu übernehmen und zu betreuen. Dann geschieht der Mord.

21.08.

Pina

Filmische Hommage des Regisseurs Wim Wenders an die im Sommer 2009 verstorbene Choreographin Pina Bausch – inszeniert in 3D, einer Filmtechnik, die Wenders als essentiell betrachtet, um die mitreißenden Choreografien angemessen auf die Leinwand zu bringen. Bausch und Wenders verband eine mehr als 20 Jahre währende Freundschaft. Schon lange hatten sie die Idee, gemeinsam einen Tanzfilm zu drehen. In „Pina“ halten Wenders und das Ensemble des Tanztheaters Wuppertal (Bauschs langjährige Wirkungsstätte) die noch gemeinsam mit Bausch ausgesuchten Choreographien „Le Sacre du Printemps“, „Vollmond“, „Café Müller“ und „Kontakthof“ filmisch fest. Zwischen den in und um Wuppertal realisierten Tanzszenen zeigt der Film sparsam eingesetzte Bilder und Tondokumente aus Pina Bauschs Leben.

22.8. 15 Uhr

Kinderüberraschungsfilm

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22.08.

Die Polizistin

Ausgerechnet in den Rostocker Problembezirk Lütten-Klein verschlägt es die junge Polizistin Anne nach ihrer Ausbildung in Berlin. Doch die Ostsee ist nah und die Hoffnung auf einen beruflichen und privaten Neuanfang groß. „Ich habe gerne mit Menschen zu tun. Etwas Solides, dachte ich“, antwortet sie auf die Frage des Dienststellenleiters, warum sie Polizisten geworden sei.
Als Anne den 10jährigen Benny trifft, der in seinem familiären Umfeld keinen Halt findet, beschließt sie, sich um ihn zu kümmern. Dabei lernt sie Bennys leiblichen Vater Jegor kennen, einen russischen Kleinkriminellen, zu dem sie sich auf eigenartige Weise hingezogen fühlt. Doch der Spagat zwischen persönlicher Anteilnahme und beruflichen Pflichten, zwischen Abwehr und Offenheit fällt Anne zusehends schwerer. Als Jegor verzweifelt versucht, Geld für Bennys Klassenreise aufzutreiben, geraten die Ereignisse außer Kontrolle. Anne muß sich entscheiden.

Ein Film von Andreas Dresen.

23.08.

Erster Verlust

1942 wird der Bauer Heinrich Marten zur Wehrmacht eingezogen. Auf dem Hof bleiben seine Frau Kathrin und seine Schwester Frieda zurück. Da sie die Arbeit alleine nicht bewältigen können, wird ihnen der russische Kriegsgefangene Alexej zugeteilt. Die beiden Frauen müssen den ausgezehrten Häftling allerdings erst wieder auf die Beine bringen. Kathrin und Alexej entwickeln Gefühle füreinander, doch ihre Annäherung ist verhängnisvoll: Als sie sich in einem Schuppen umarmen, werden sie von einem Soldaten beobachtet. Der fliehende Alexej wird von den Nazis gestellt.

Einer der letzten Filme der DEFA, der nur noch selten in den Kinos gezeigt wird, basiert auf der Erzählung „Die Frau am Pranger“ von Brigitte Reimann

24.08.

Astrid

Für Astrid und ihre Geschwister ist es ein Glück, auf dem Pfarrbauernhof ihrer Eltern in Vimmerby aufzuwachsen. Obwohl strenge, religiöse Werte den Tagesablauf bestimmen, vermitteln ihnen Mutter Hanna und Vater Samuel doch immer auch Geborgenheit und einen Sinn für Freiheit. Sie ermöglichen Astrid, eine weiterführende Schule zu besuchen, die eigentlich nur reichen Bürgerkindern vorbehalten ist, und sie stellen sich der 18-Jährigen auch nicht in den Weg, als der Eigentümer der Ortszeitung ihr eine Stelle als Volontärin in der Redaktion anbietet. Reinhold Blomberg bringt ihr nicht nur bei, Korrektur zu lesen und Texte zu schreiben, er verliebt sich auch in sie. Als sie schwanger wird, fasst Astrid einen folgenreichen Entschluss: Sie lehnt es ab, ihn zu heiraten, und will allein für sich und ihren Sohn Lasse sorgen.

In ihrem Film über die Jugendjahre der Schriftstellerin Astrid Lindgren (1907–2002) porträtiert Pernille Fischer Christensen eine starke, unabhängige junge Frau, die gesellschaftliche Normen aufbricht und sich schwierigen Entscheidungen mutig stellt. Alba August charakterisiert ihre Astrid als wild und zugleich nachdenklich, verantwortungsvoll und im Kampf mit den eigenen Schuldgefühlen.

25.08.

3 Tage in Quiberon

Robert Lebecks Bilder von Romy Schneider gingen um die Welt. Sie fangen das widersprüchliche Wesen der Schauspielerin ein, ihre Ausgelassenheit, ihre Melancholie, ihren Schmerz. Lebeck machte auch die Fotos für das legendäre Interview, das Romy Schneider 1981 in Quiberon dem „Stern“-Reporter Michael Jürgs trotz schlechter Erfahrungen mit der deutschen Presse gab. In den bretonischen Kurort hatte sie sich zur Erholung zurückgezogen. Ihre langjährige Freundin Hilde leistete ihr Gesellschaft. Das Interview und die Schwarz-Weiß-Fotos sind die Grundlage für einen Spielfilm, der die besondere Atmosphäre jener Tage einfängt, in denen sich Romy Schneider bis zur Schmerzgrenze öffnet. Je mehr die Schauspielerin von sich zeigt, der Mensch hinter dem Star zum Vorschein kommt, desto mehr Bewegung kommt in das Quartett. Hilde möchte die Freundin vor sich selbst schützen, die mit entwaffnender Ehrlichkeit den zynischen Reporter aus der Reserve lockt. Lebeck entdeckt bei seinen Sessions die vielen Gesichter der Romy Schneider noch einmal neu. Es entsteht das vielschichtige Porträt einer mitreißenden Schauspielerin und Frau, die schonungslos alles gibt und sich dennoch nur selten gesehen und wahrgenommen fühlt.

26.08.

Die Unberührbare

Basierend auf dem Leben seiner Mutter, der Schriftstellerin Gisela Elsner, erzählt Oskar Roehler in „Die Unberührbare“ von den letzten Monaten im Leben einer Schriftstellerin namens Hanna Flanders. Schon lange hat die einst idealistische Autorin ihre große Zeit hinter sich. Es ist Herbst 1989, und mit dem Fall der Mauer bricht für die „linke“ Autorin eine persönliche Welt zusammen. Die vom Leben gezeichnete, vereinsamte Frau zieht von München nach Berlin, um „neu anzufangen“. Die Begegnungen mit alten Freunden und Kollegen aus der ehemaligen DDR werden für Hanna jedoch zu schmerzvoll-ernüchternden Erfahrungen – niemand scheint sich mehr für die alten Ideale zu interessieren. Desillusioniert und finanziell ruiniert, kehrt sie nach München zurück. Schließlich sieht sie nur noch einen Weg, um ihren Depressionen und Ängsten zu entfliehen.

27.08.

#female pleasure

Dokumentarfilm über fünf Frauen aus fünf verschiedenen Kulturkreisen und Religionen, die sich auf unterschiedliche Weise für die sexuelle Freiheit von Frauen und gegen die Dämonisierung und Unterdrückung der weiblichen Sexualität einsetzen. Damit verbunden legt der Film die generellen Mechanismen der Unterdrückung von Frauen offen, die bis heute in allen Teilen der Welt Anwendung finden. Zu Wort kommen die New Yorker Jüdin Deborah Feldman, die einer Zwangsehe ausgesetzt war und in ihrem Bestseller „Unorthodox“ über die brutalen, repressiven Haltungen des ultraorthodoxen Judentums berichtet; die hinduistische Inderin Vithika Yadav, die mit „Love Matters“ die erste indische Sexualaufklärungsplattform gründete; die aus Somalia stammende Muslima Leyla Hussein, die gegen Kinderehen und die als „Beschneidung“ verbrämte Genitalverstümmelung von Mädchen kämpft; die deutsche Katholikin Doris Wagner, die als Klosterschülerin sexuell missbraucht wurde, und in ihren Büchern die Doppelmoral und die sexuellen Übergriffe in der katholischen Kirche anprangert; und die japanische Manga- und Aktionskünstlerin Rokudenashiko, die für die Darstellung einer Vagina wegen „Obszönität“ angeklagt wurde, sich dagegen jedoch durch alle Instanzen verteidigt. Alle fünf Frauen sind wegen ihres Engagements Diffamierungen, Verfolgung und sogar Todesdrohungen ausgesetzt. Trotzdem lassen sie sich nicht einschüchtern.

28.08.

Die Frau die vorausgeht

Die unabhängige Witwe und Malerin CATHERINE WELDON entscheidet sich, von New York in den Wilden Westen zu reisen, um dort die letzten Indianer zu zeichnen. Doch der Verwalter McLaughlin und auch der Regierungsbeamte Groves setzen alles daran, das zu verhindern, da sie glauben, dass Catherine eine Aktivistin für die Indianerrechte ist. Doch die lässt sich nicht aufhalten und bittet den berühmten Häuptling SITTING BULL, ihn zeichnen zu dürfen. Sitting Bull sagt zu, wenn er tausend Dollar dafür bekommt. Diese nimmt er später, um Nahrung für sein Volk zu kaufen. Zwischen Sitting Bull und Catherine entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und auch große Liebe. Sie hilft Sitting Bull sein Volk davon zu überzeugen, nicht einen rücksichtslosen neuen Vertrag zu unterschreiben, der den Sioux ihr Land raubt. Doch damit wird auch sie Teil einer schrecklichen Entwicklung. Der rachsüchtige General CROOK nimmt die Ablehnung des Angebots der Sioux zum Vorwand (man unterstellt, dass die Indianer einen neuen Aufstand planen) um die Ermordung Sitting Bulls anzuzetteln und ebenso das berüchtigte Massaker am Wounded Knee. Catherines berühmtes Portrait von Sitting Bull trägt dazu bei, dass der kluge und großartige Häuptling nicht in Vergessenheit gerät.

03.09.

Kleine Germanen

Auf eindrucksvolle und klug reflektierte Weise erzählt der Dokumentarfilm von Kindern und Jugendlichen, die in einem rechten, neonazistischen Umfeld aufwachsen.
In offenen Interviews erzählen sie von ihrer eigenen Kindheit und von ihrer jetzigen Position als Eltern, die ihren Kindern Werte vermitteln wollen. Um all die verschiedenen Schicksale, die sie in der Recherche aufgegriffen haben, deutlich zu machen, wählen sie eine animierte Geschichte, die das Schicksal von Elsa verdeutlicht. Die Filmemacher halten sich in ihrer Kommentierung zurück, lassen die Äußerungen stehen und nehmen den Zuschauer ernst in seinem eigenen Urteilsvermögen. Gleichzeitig wird durch die sehr kluge Montage, die erläuternden Expertenstandpunkte und die immer bedrückender werdende Geschichte Elsas auch die kritische Haltung der Autoren deutlich. Ein kluger, reflektierter und gerade in der heutigen Zeit immens wichtiger Film.

10.09.

Die perfekte Kandidatin


Weil sie in dem Krankenhaus, in dem sie als Ärztin arbeitet, von den männlichen Patienten einfach nicht akzeptiert wird, will Maryam die Klinik verlassen und sich in Dubai in einem größeren Krankenhaus bewerben. Doch am Flughafen muss Maryam feststellen, dass ihr Vater ihre Reiseerlaubnis, ohne die Frauen in Saudi-Arabien nicht reisen dürfen, nicht verlängert hat. Wütend marschiert Maryam ins Rathaus zu ihrem Cousin, den sie darum bitten möchte, das Dokument zu verlängern. Durch ein Missverständnis jedoch füllt Maryam eine Bewerbung als Gemeinderätin aus. Und befindet sich, ob sie es will oder nicht, ab sofort im Wahlkampf. Schon mit ihrem ersten Film DAS MÄDCHEN WAJDJA stellte die Regisseurin Haifaa Al-Mansour unter Beweis, mit welcher Kraft und großer Sensibilität sie ihre Geschichten starker Mädchen und Frauen erzählen kann. Und genau das gelingt ihr auch mit DIE PERFEKTE KANDIDATIN. Dabei bringt der Film dem Zuschauer eine fremde Kultur näher und zeigt diese in all ihren Schattierungen, ohne jegliche Schwarz/Weiß-Malerei. Al-Mansour zeigt, wie sehr die Frauen unterdrückt werden in einem System, das sich nur schwer lösen kann von all den Traditionen und Glaubensvorgaben. Doch es zeigt auch, dass es Möglichkeiten gibt, diese verkrusteten Strukturen aufzubrechen. Das alles macht der Film auf ruhige unaufgeregte Art, das Spiel der Darsteller ist natürlich, authentisch und das Drehbuch lässt bei aller Schwere des Konflikts auch Raum für feine Humornuancen. DIE PERFEKTE KANDIDATIN liefert auf sensible, aber doch eindrückliche Art einen spannenden, vielschichtigen Blick in eine fremde Kultur.

17.09.

Die schönste Zeit unseres Lebens

Victor fühlt sich alt. Immer weniger findet er sich in dieser schnelllebigen digitalen Welt mit den sozialen Netzwerken und den automatisierten Vorgängen zurecht. Eines Tages ist seine Frau Marianne so sehr genervt von den ewigen Nörgeleien, dass sie ihn aus der gemeinsamen Wohnung wirft. In seiner Verzweiflung greift er zu einem Gutschein, den sein Sohn ihm geschenkt hat. Dessen bester Freund Antoine erfüllt Menschen Herzenswünsche, indem er sie in eine Zeit ihrer Wahl zurückschickt.

Die Ausgangsidee der französischen Komödie könnte irrwitziger nicht sein. Immer wieder jedoch kehrt der Film zu seinem Kern zurück und erzählt eine warmherzige, authentische und inspirierende Geschichte über die Liebe und das Älterwerden. Die Ambivalenz der Emotionen macht alle Figuren authentisch und lebensecht. Der Film erzählt seine Geschichte romantisch, skurril, berührend und komisch. Französisches Kino zum Verlieben.

24.09.

Swimming with men

In Erics (Rob Brydon) Leben läuft irgendwie nichts mehr rund. Während seine Frau in der Lokalpolitik Karriere macht und ihren in der Midlife-Crisis steckenden Gatten zunehmend für einen Waschlappen hält, langweilt sich Eric in seinem Job als Buchhalter und auch zu seinem pubertierenden Sohn findet er keinen Draht mehr. Zu seiner eingefahrenen Routine gehören auch die allabendlichen Besuche im Schwimmbad, um monoton seine Bahnen zu ziehen, doch an einem Abend entdeckt er etwas Merkwürdiges: Eine Gruppe Männer übt Synchronschwimmen und hat jede Menge Spaß dabei! Spaß, der in Erics Leben gerade völlig fehlt, und so entschließt er sich kurzerhand, bei der Truppe mitzumachen. Bald schon entwickelt er ungeahnten Ehrgeiz und neues Selbstvertrauen, und während sich das Team auf die Wasserballett-Weltmeisterschaft vorbereitet, beginnt auch seine Familie, die positive Veränderung an Eric zu bemerken…

26.09. 15 Uhr

Kinderüberraschungsfilm

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01.10.

Wir alle. Das Dorf

Mitten im Wendland gründen Menschen ein Dorf. Für hundert Alte, hundert Geflüchtete und hundert Junge soll ein neues Zuhause entstehen. Es ist ein riesiges Sozialexperiment, ein Mammutprojekt, ein bürokratischer Hindernisparcours, ein idealisietes Utopia – getragen und ersponnen von besonderen Protagonist*innen. Das Dorf kann ein Prototyp für europäisches Leben auf dem Land werden – oder eine ökologische Senioren-Siedlung. Alles ist möglich.

Anschließend Filmgespräch.

Es wird auch wieder Kino geben

Auch wenn es derzeit nicht so aussieht, wir werden alle wieder ins Kino gehen können. Freuen darf man sich auch jetzt schon, und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Ob wir das Programm so zeigen werden können, hängt natürlich vom Verlauf der Pandemie ab. Wir werden sie hier rechtzeitig informieren.

WIR FREUEN UNS AUF SIE!

04.06.   20 Uhr

Kann einem Hochzeitsplaner etwas Schlimmeres passieren als ein verdorbenes Buffet, eine Hochzeitsgesellschaft, die im Stau steht, ein Fotograf, der sich danebenbenimmt, eine Band, die kurzfristig absagt, und ein Team, das wegen einer Lebensmittelvergiftung ausfällt? Wenn dann noch die eigene Frau die Scheidung will und der Schwager in der Braut die große Liebe seines Lebens erkennt, ist das Chaos perfekt!

11.06.   20 Uhr

Katjas Mann Nuri und ihr Sohn Rocco kommen bei einem Bombenanschlag ums Leben. Sie betäubt ihre Trauer mit Drogen und hegt sogar Selbstmordgedanken. Doch dann kommt die Polizei einem Neonazipaar auf die Spur, was Katjas Hoffnungen weckt. Der Gedanke an Gerechtigkeit gibt Katja endlich neuen Lebensmut. Als die mutmaßlichen Täter aus Mangel an Beweisen freigesprochen werden, ist sie außer sich vor Wut.

18.06.   20 Uhr

Eine freie Adaption, die sich an die gleichnamige Erzählung von Hermann Hesse aus dem Jahr 1930 anlehnt. Goldmund soll im Kloster Mariabronn studieren. Sein Vater hat ihn dorthin geschickt. Dort trifft er auf einen frommen Klosterschüler namens Narziss. Der hat sich einer strengen Lebensführung unterworfen und lebt völlig asketisch.

25.06.  20 Uhr

„Ich finde eine Lösung“: Was wie eine Floskel klingt, ist für den Sozialarbeiter Bruno und seinen Kollegen Malik gelebte Wirklichkeit. Und das, obwohl der Alltag mit einem wilden Haufen Azubis und autistischen Jugendlichen einige Herausforderungen birgt. Das ewig klingelnde Notrufhandy lässt jedes Date platzen, und wenn Brunos Schützling Joseph mal wieder die Notbremse zieht, ist das Chaos perfekt. Mit zupackendem Engagement und unverwüstlichem Humor nehmen Bruno und Malik immer wieder den Kampf mit den Behörden auf und schaffen eine Gemeinschaft, in der jeder die Chance bekommt, über sich selbst hinauszuwachsen.

27.06.   15 Uhr

Wir zeigen für unser jüngstes Publikum einen Überraschungsfilm

02.07.  20 Uhr

1992 in Ostdeutschland: Über dem Land schwebt die vage Hoffnung auf eine rosige Zukunft, doch auf dem Boden der Tatsachen macht sich Enttäuschung breit. Dieser deutsche Winter der Unzufriedenheit entführt zwei sehr unterschiedliche Ermittler in ein entlegenes Dorf, aus dem zwei Schwestern spurlos verschwunden sind.Zunächst scheint der Fall klar: in den Westen abgehauen sind sie, so die einsilbige Aussage der Nachbarn. Als die schwer misshandelten Leichen der beiden Schwestern gefunden werden, dämmert es den beiden Kommisaren, dass sie es mit einer Mordserie zu tun haben und mit einer zutiefst verstörten Gemeinschaft, in der die Wahrheit ihren Wert verloren hat.

09.07. 20 Uhr

Seit einer Ewigkeit hat Helle darauf gewartet, dass ihr Workaholic-Ehemann Peter in Rente geht, damit sie ihren Lebensabend gemeinsam verbringen können. Sie möchte mit ihm reisen und die Welt erkunden – doch als Peter nach seinem letzten Arbeitstag nach Hause kommt, nimmt ihr Leben eine überraschende Wendung. Ein Streit entbrennt, der letztendlich zur Trennung führt. Aber kann man nach 50 Jahren Ehe von vorne anfangen? Und kann man ohne den anderen überhaupt leben?

16.07. 20 Uhr

Regisseur Salvador Mallo entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Gezeichnet von seinem exessiven Leben blickt Salvador jetzt auf die Jahre zurück, in denen er als Regisseur große Erfolge feierte, schmerzliche Verluste hinnehmen musste, aber auch zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Filmschaffenden in Spanien wurde. Durch die Reise in seine Vergangenheit und die Notwendigkeit diese zu erzählen, findet Salvador den Weg in ein neues Leben….

23.07.  20 Uhr

Anna setzt sich bei der jährlichen Aufnahmeprüfung für das Musikgymnasium für Alexander ein, da sie ein großes Talent in ihm sieht. Anna unterrichtet Geige an einer Musikschule, ihr Mann ist Instrumentenbauer. Sie haben einen zehnjährigen Sohn, Jonas. In der Schule setzt sich Anna für den jungen Alexander ein, in dem sie allein großes Talent sieht. Sie verwendet viel Energie und Aufmerksamkeit, um ihn auf die nächste Prüfung vorzubereiten, um zu beweisen, dass sie Recht hatte. Bald widmet Anna ihm mehr Zeit als Jonas und bringt die beiden Jungen in Rivalität. Am Tag der Prüfung nehmen die Ereignisse eine tragische Wendung.

25.07.  15 Uhr

Wir zeigen für unser jüngstes Publikum einen Überraschungsfilm

30.07.  20 Uhr

Zur Mitte des 19. Jahrhunderts herrschen in Deutschland Hungersnöte und Armut unter dem gemeinen Volk. Die Menschen träumen davon, in die Neue Welt, jenseits des atlantischen Ozeans auszuwandern und ein neues Leben zu beginnen. Jakob ist der Sohn hart arbeitender Bauern, die kaum über die Runden kommen. Um nicht jegliche Hoffnung zu verlieren, stürzt er sich auf jedes Buch, das er in die Finger bekommt und schmiedet Pläne, nach Brasilien auszuwandern.

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